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Aktuelle Berichte




Tagesausflug zum Schloss und Rittergut Hämelschenburg
Die Fahrt, zu der die Mitglieder des Ortsrates eingeladen hatten, führte die Gäste ins nahe gelegene Rittergut Hämelschenburg. Der Spruch „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ konnte mit der Entstehungsgeschichte des Gutes und den Anekdoten um die Familie von Klenke punkten. Im, in unserer Region, typischen Bau der Weserrenaissance prunkt das auf leichter Höhe erbaute Gut und war ursprünglich mit einem umlaufenden Wassergraben versehen. Eine gut gehende Landwirtschaft und weitreichende landwirt- und forstwirtschaftliche Flächen sorgten für die finanzielle Substanz. Die Hämelschenburg ging 1437 in den Besitz der Ritterfamilie über. Nach Zerstörungen 1487 und 1544 jeweils wieder aufgebaut, ist sie inzwischen ein Museum. Sie wurde 1993 durch die Familie von Klencke in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht und wird von ihr bis heute bewohnt. Bei einer Führung durch die Burg wurden uns Details aus den verschiedenen Epochen und Lebenswelten anhand vieler Requisiten verdeutlicht. Interessante Geschichten wurden dadurch lebendig. Das anschließende Kaffeetrinken im stilvoll eingerichteten Rittersaal, der als Schlosscafé umgebaut wurde, rundete unseren Besuch ab. Bei leckerem, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee und vielerlei Tischgesprächen konnte der Tag ausklingen und ein zufriedener Heimweg angetreten werden.
Text: Klaus Brzesowsky Fotos: Heinz-Otto Hoppe
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Kommunalwahlen 2026 - Wahlenübersicht
Heinz-Otto Hoppe



Text: Sandra Heinecker
Heinz-Otto Hoppe
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Hoher Besuch in Hemeringen
Für den 29.10.2025 hatte sich hoher Besuch in Hemeringen angesagt. Auf Vorschlag des Landtagsabgeordneten Constantin Grosch hatte sich das Präsidium des Niedersächsischen Landtages entschieden, gleich zwei Lokationen in Hemeringen zu besuchen. Von besonderer Bedeutung schien dem Präsidium um die Landtagspräsidentin Hanna Naber die Einrichtung des Jugendraumes und die Inklusionsmannschaft des VfB Hemeringen zu sein. Unter der Überschrift „Präsidium vor Ort“ versucht die Politik die Stimmung aufzunehmen, Nöte und Vorstellungen wahrzunehmen, aber auch wichtige demokratische Ansätze zu vermitteln.
Nach einem Empfang im Hessisch Oldendorfer Rathaus ging es direkt zum Jugendraum. Kerstin Langer und Claudia Hartig hatten alles vorbereitet und führten die Gruppe der Politikerinnen und Politiker perfekt durch das Programm. Die Vorstellung der Arbeit für die Jugendlichen, die Beweggründe für das überaus umfangreiche Engagement, aber auch die Verbundenheit zu den Jugendlichen wurde von Kerstin ausführlich vorgestellt. Ein hoher Zufriedenheitsgrad der jugendlichen Teilnehmer, abseits der elterlichen Obhut in der Gemeinschaft Gleichgesinnter, war förmlich spürbar, so dass sich mittlerweile eine zweite Generation optimal geborgen fühlt. Natürlich war es Politik wichtig, die Jugendlichen zu interviewen. Aufgeschlossen, redselig und ohne jede Scheu vor dem hohen Besuch entwickelte sich ein interessanter Dialog zwischen Politik und den Teilnehmern. Einige Wünsche der Jugendlichen waren ein Ergebnis aber auch ein dickes Dankeschön seitens der Politik für ein derartiges Engagement.
Der zweite Termin führte zum VfB Hemeringen und hier zur Inklusionsmannschaft des Vereins. Eugen Fabrizius und Peter Reese stellten zunächst kurz den Verein mit dem erarbeiteten Leitbild vor. Wie funktioniert Demokratie vor Ort, war eine der Überschriften, die Politik interessierte. Schnell entwickelte sich dabei eine lockere Atmosphäre, bevor Aaron Wyrwich und Carsten Winkel mit einer großen Anzahl Protagonisten unter dem Slogan „Wir – der VfB“ Einblicke in deren ehrenamtliches Engagement präsentierten. Basisarbeit pur, vom Umfeld bis hin zu den Akteuren, konnte Politik erleben. Eine hohe Zufriedenheit der SpielerInnen war herauszuhören. Aktiv, die Gemeinschaft mit festen Strukturen zu genießen, Erfolge und Niederlagen zu erleben, sportliche Aktivitäten zu entwickeln oder einfach die Anwesenheit Gleichgesinnter zu genießen, war das positive Feedback. Auch hier gab es viel Zustimmung und Unterstützungsabsichten durch die Politik.
Neben einigen Wünschen zur Weiterentwicklung und Verbesserung konnte Politik mitnehmen, was mit viel ehrenamtlichem Engagement an der Basis zu erreichen ist. Vielen Dank für den Besuch hier bei uns in Hemeringen.
Text: Klaus Brzesowsky, Fotos: Wolfgang Lütjen, Peter Reese